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Die beste Haftpflichtversicherung finden

Bei der Suche nach einer geeigneten privaten Haftpflichtversicherung sollte man sich vorher darüber im Klaren sein, bei welchen Schadensfällen die Versicherung eintreten soll und wie es mit der Höhe der Absicherungssumme aussieht.

Wer soll im Schadensfall mit abgesichert werden?

Zuallererst genießt immer derjenige den Schutz, der die Versicherung abschließt. Darüber hinaus lassen sich ganz nach dem individuellen Bedarf weitere Regelungen treffen. Soll der Versicherungsschutz auch den Ehepartner und die Kinder miteinbeziehen, ist ein Familientarif die erste Wahl. Verpflichtend bei diesem Tarif ist, dass man zusammenwohnt und dass der Ehepartner in der Versicherung namentlich erwähnt ist. Gleichzeitig schließt eine solche Versicherung auch das Hauspersonal mit ein.

Welche Bereiche kann eine Haftpflichtversicherung absichern?

Haftpflichtversicherungen lassen sich in unterschiedliche Haftungsbereiche unterteilen. Es gibt Versicherungsmöglichkeiten gegen Personen-, Sach- oder Vermögensschäden. Für einen noch umfassenderen Schutz bieten die Versicherungen unter dem Begriff Deckungserweiterung weitere Absicherungen an. So bietet sich hier der Schutz gegen „Allmählichkeitsschäden“ an. Bei Abschluss einer solchen Versicherung werden die Kosten übernommen für Schäden, die beispielsweise durch extreme Temperaturen, Gasentwicklungen, Feuchtigkeit, Ruß oder andere Belastungen dieser Art hervorgerufen werden können. Die Rubrik der „Gefälligkeitsschäden“ übernimmt die Kosten im Falle von Schäden an geliehen Dingen. Die Palette der unterschiedlichen Versicherungsgebiete ist hier so breit gefächert, dass auf jeden Fall ein gründlicher Vergleich empfehlenswert ist.

Was kostet eine Haftpflichtversicherung?

Die Höhe der Beiträge ist vom jeweiligen Versicherungsumfang und der angegebenen Deckungssumme abhängig. Das heißt aber auch, dass der Versicherer bei eintretenden Personen- oder Sachschäden immer nur den Betrag begleicht, der bei der Deckungssumme vorab vertraglich vereinbart wurde. Alternativ bietet sich hier auch die Variante des „Selbstbehalts“. Bei dieser Regelung begleicht neben der Versicherung auch der Versicherte im Schadensfall einen festgelegten Betrag. Ein Selbstbehalt lohnt sich weniger bei kleinen Schäden, sondern ist vielmehr dann eine kostensenkende Option, wenn aufgrund der vielen Extra-Versicherungen ein hoher Jahresbeitrag zustande kommt.

Ein Tipp: Gute Informationsmöglichkeiten zu allen Fragen bieten unabhängige Beratungsstellen wie die Verbraucherzentralen.

 

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