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Fondssparen im Fokus

Zu vorab festgelegten Zeiten werden bei einem Fondssparplan immer wieder Anteile an verschiedenen Investmentfonds erworben. So kann der Anleger beispielsweise regelmäßig monatlich 25,- Euro in einen Fonds der eigenen Wahl investieren. Gegenüber einer Einmaleinlage, bei der man einen bestimmten Mindestbetrag anlegen muss, hat der Anleger den Vorteil, dass er monatlich, halbjährlich oder jährlich schon mit 25,- Euro einen Anteil erwerben kann.

Während der schlechten Börsenzeiten senkt der Anleger bei kontinuierlichen Einlagen die eigenen Einstiegskurse, denn in diesen Zeiten kauft der Anleger Anteile nach. Aus diesem Grunde reagiert ein Fondssparplan nicht so extrem wie eine Einmalanlage. Dieses nennt man in Börsenkreisen den Coast Average Effekt. Zudem ist das Fondssparen eine recht bequeme Angelegenheit, denn die vorher festgelegten Beträge werden automatisch abgebucht und eingesetzt, sodass der Anleger nicht in jedem Monat errechnen muss, wie viel er in diesem Monat anlegen soll.

Überwiegend in Deutschland erworbene Fonds sind leider immer noch überteuerte Aktienfonds, allerdings gibt es auch einige wenige, die den Vergleichsindex auf Dauer schlagen können. Die gewieften Anleger greifen deshalb zu den Exchange Traded Funds, welche vom Prinzip her zu den klassischen Index-Fonds gehören. Diese bilden einen eigenen Index wie beispielsweise den MSCI World computergeschützt und detailgetreu nach. Die Vorteile liegen zum einen in den für ETFs sehr geringen Verwaltungsgebühren, zum anderen in der guten Möglichkeit zum Streuen des Risikos.

Derzeit bieten nur die DAB Bank und die Comdirekt ein breites und attraktives Spektrum an ETFs an.

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