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Sicherheit beim Festgeld – die Einlagensicherung ist ein wichtiger Bestandteil

Die Beliebtheit von Festgeldanlagen steigt. Hieran ist maßgeblich der gesetzliche Kapitalschutz beteiligt, der das Ausfallrisiko für Kleinanleger nahezu ausschließt. Im Zusammenspiel mit freiwilligen Sicherheitsleistungen schließen diverse Banken das Risiko zusätzlich für Großanleger aus.

Grundlagen der Anlagensicherung

Die Sicherheit einer Festgeldanlage wird von zwei Faktoren bestimmt. Zum einen greift die gesetzliche Einlagensicherung, zum anderen bieten freiwillige Sicherheitsfonds ein zusätzliches Plus an Sicherheit, um die Kapitalanlage im Schadensfall zu schützen. Der gesetzliche Schutz besteht aus dem Sicherungsfond der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, dem sich jede Bank anschließen muss. Zusätzlich existieren freiwillige Sicherheitsfonds, in die Geldinstitute eintreten und aus welchen sie im Falle eines Ausfalls Leistungen beziehen.

Auswirkung des Sicherheitsfonds

Das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz, kurz EAEG, schreibt vor, dass jedem Kleinanleger im Schadensfall eine Entschädigung von bis zu 100.000 Euro zusteht. Festgeldanlagen bis zu dieser Maximalhöhe werden also im vollen Umfang zurückerstattet. Die Richtlinie gilt europaweit und schützt vermehrt private Kleinanleger. Die Einlagensicherung gilt allgemein für Privatanleger. In diese Gruppe zählen jedoch mitunter auch kleine Unternehmen sowie Gesellschaften des bürgerlichen Rechts. Zudem beschränkt sich der Einlagensicherungsfond nicht ausschließlich auf Festgeldanlagen, sondern deckt Sparvermögen auf Giro- oder Sparkonten zuverlässig ab.  Wer wissen möchte, wie so ein Entschädigungsfall abläuft, sollt e sich auf zinsvergleichfestgeld.org umschauen.

Ausfallentschädigung aus freiwilligen Sicherheitsfonds

Über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus bieten diverse Banken zusätzliche Sicherheiten an. Einige Direktbanken beschränken die Einlagensicherung gar nicht, wodurch auch Großanleger den maximalen Schutz erhalten. Der Hintergrund des freiwilligen Sicherungsfonds ist maßgeblich für die maximale Gesamthöhe des Anlagenschutzes. So garantiert der Fond des Bundesverbandes deutscher Banken eine Sicherheitsleistung von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals, womit im Regelfall die Gesamteinlage abgedeckt ist. Dem Einlagensicherungsfond öffentlicher Banken Deutschlands angeschlossene Banken sichern Einlagen hingegen mit einhundertprozentiger Sicherheit ab.

Vergleichen lohnt sich

Privatanleger sollten daher Festgeldangebote nicht nur hinsichtlich Renditemöglichkeiten und Mindesteinlagen überprüfen, sondern unbedingt die Einlagesicherung mit berücksichtigen. Gerade Direktbanken bieten einen vollumfassenden Schutz in einer Höhe, die die Gesamteinlage vollständig abdeckt.

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